Aktuell







Gedanken zur Fastenzeit 1


Evangelium nach Markus (1,12-15)

In jener Zeit trieb der Geist Jesus in die Wüste. Jesus blieb vierzig Tage in der Wüste und wurde vom Satan in Versuchung geführt. Er lebte bei den wilden Tieren und die Engel dienten ihm. Nachdem Johannes ausgeliefert worden war, ging Jesus nach Galiläa; er verkündete das Evangelium Gottes und sprach: Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um und glaubt an das Evangelium!



«Das Reich Gottes ist nahe!» Mit dem Blick auf das Hungertuch lade ich euch ein, nach dem Reich Gottes, das nahe ist, Ausschau zu halten. 

 

Das Bild zeigt das Röntgenbild vom Fuss eines Menschen, der bei einer Demonstration in Chile verletzt wurde. Der Fuss ist verdreht, gebrochen. Das Bild lässt kaum erahnen, welche Schmerzen der Mensch erleiden musste. Im Angesicht einer kompromisslosen Staatsmacht hat ein Mensch den geraden Weg der Konfrontation gesucht und ist dabei verletzt worden. Wer es wagt den geraden Weg gegen alle Ungerechtigkeiten zu gehen, riskiert verletzt zu werden. An vielen Orten der Welt erfahren Menschen heute dies hautnah. Es gilt auch uns im Kleinen. Es ist nicht immer einfach zur Wahrheit zu stehen, sich für das einzusetzen, was als das Richtige angesehen wird. Was bin ich bereit in Kauf zu nehmen, um auf dem geraden Weg zu bleiben?

 

Dieser Wirrwarr an Fäden erinnert an Goldfäden, wie sie früher in der Chirurgie gebraucht wurden, um Wunden zuzunähen und so zu heilen. Was hält zusammen, was verbindet. Heute ist es die Frohe Botschaft vom Reich Gottes, die wir gemeinsam vernommen haben. Das Wort von Gott gibt Orientierung, macht Mut zum Weitergehen. «Wort von Gott» kann vieles bedeuten: eine biblische Geschichte, eine Regel, die durchs Leben hilft, eine Ermächtigung, das Richtige zu wagen, der Ruf zur Umkehr. Es sind die Fäden, die Wunden heilen können.

 

Da kommen noch dazu die goldenen Blumen im Bild. Sie stehen dem zerschmetterten Fuss gegenüber. Sie erinnern daran, dass das Schöne, das Gute, das Freundliche trotz der Gewalt und der Versehrung des Menschen Teil dieser Welt sind. Mitleiden und Empörung über das Leid des Verletzten haben ihren Platz. Vielleicht wirkt Gottes Wort genauso in dieser Welt wie die Blumen im Bild: als Mut machend sich für das Gute einzusetzen, das Gute, das neues Leben möglich und Reich Gottes in dieser Welt sichtbar macht.

 

Der zerschlagene Fuss, der das Bild beherrscht, führt uns zur Frage nach dem Leiden. Das Leiden ist real. Das ist unsere Erfahrung. Es gehört zu unserem Leben. Wie viel davon kann ich ertragen, ohne zu verzweifeln?

 

Es gibt neues Leben; neues Leben hier und neues Leben ganz anders – das ist christliche Hoffnung. Hoffnung, nicht billiger Trost. Kraft, nicht Resignation.

 

Die Künstlerin Lilian Moreno Sanchez hat als Malfläche für ihr Bild Bettwäsche aus einem Krankenhaus und einem Kloster verwendet. Kloster, Symbol des Glaubens, Spital, Symbol der Hoffnung und Liebe, beide bilden den Hintergrund dieses Bildes, das in seiner weissen Farbe Licht zu verbreiten mag. Auf diesem Bild kommen uns der Glaube und die Hoffnung der Menschen entgegen, die darauf gelegen haben.

 

Das Bild lehrt danken. Es vereint Leben in verschiedenen Teilen der Erde. Der zerschlagene Fuss, die alte Bettwäsche, die Blumen, die Goldfäden und nicht vergessen die Erde aus Chile in diesen dunklen Flecken, bilden ein Kunstwerk, ein Kunstwerk des Lebens. Danken wir Gott für das Leben. Für die Hoffnung und den Zweifel, für die Freude und den Schmerz. Danken wir ganz besonders für Das Reich Gottes, dem wir in allem, was uns im Leben begegnet, nahe sind: In den Menschen, die leiden, verzweifeln, in den Menschen, die hoffen und sich freuen, in den Tieren, in der ganzen Natur, die sich mit uns zusammen nach erfülltem Leben sehnen, um so die Nähe des Reiches Gottes zu erfahren. (vergl. Kampagnenmagazin 2021 S.36-37)

 

Ich wünsche allen eine gesegnete und besinnliche Fastenzeit.   

Jean-Marie Perrig, Pfarrer 


Gottesdienst

Inzwischen haben Staat und Bistum Sitten vereinbart, dass ab dem 1. Dezember wieder maximal 50 Personen an den Gottesdiensten teilnehmen dürfen. Nach wie vor gelten die Schutzmassnahmen: Abstand und Schutzmaske. Somit entfällt bei uns vorläufig die Bedingung, dass man sich für eine Teilnahme am Gottesdienst anmelden muss, da wir erfahrungsgemäss nie mehr als 50 Personen sind, die den Gottesdienst besuchen.  


Leukerbad, Anfang November 2020                              I.N. Jean-Marie Perrig, Pfarrer 


Treff 60+ Leukerbad, Albinen, Inden und Frauen- und Müttergemeinschaft

Liebe Männer und Frauen vom Treff 60+ sowie Frauen der Frauen- und Müttergemeinschaft.

Am Mittwoch, den 10. März um 14.00 Uhr seid ihr alle eingeladen. Wir betrachten und beten den Kreuzweg. Dies tun wir gemeinsam mit dem Treff 60+ sowie mit der Frauen- und Müttergemeinschaft in der Pfarrkirche von Leukerbad. Bis bald! 


Bussfeier

Mit der Bussfeier am Freitag, 26. März 19:30 Uhr stellen wir uns gemeinsam mit allem, was uns ausmacht, vor Gott im Glauben an seine versöhnende Kraft, die uns ermutigt, unser Leben nach dem Geist der Liebe zu gestalten. Wir bedanken bedenken dabei auch, wo, wann und wie wir vor uns, unseren Mitmenschen und Gott gegenüber schuldig geworden sind und bitten um die Kraft des Neubeginns.


Krankenpastoral und Mahlzeitendienst

Die Erfahrung zeigt, dass kranke und/oder betagte Mitmenschen froh sind, wenn sie von Zeit zu Zeit daheim die heilige Kommunion empfangen können. Darum ist es wichtig, dass sie sich selbst oder ihre Angehörigen dies beim Pfarramt melden.


Für ältere Menschen, denen es Mühe bereitet, selber Mahlzeiten zu bereiten, gibt es die Möglichkeit, den Mahlzeitendienst anzufordern.


Weitere Informationen diesbezüglich sind beim Sozialmedizinischen Dienst in Susten  (027 922 31 60) zu haben.

 

Treff 60+

Leukerbad, Albinen, Inden

Leider hat uns Corona wieder ein Schnippchen geschlagen.

Bis auf Weiteres können wir nicht mehr Vorträge anhören und gemütlich beieinander sitzen. Vielleicht hilft ab und zu ein spontaner Telefonanruf. Es wäre auch möglich (falls gewünscht), eine Art Telefontreff zu organisieren, um sinnvolle oder lustige Sprüche und Anregungen für Kurzweil auszutauschen. Wer Interesse hat, kann seine Telefon- oder Natel-Nummer oder die Mail-Adresse senden.

Sobald wir von euch Rückmeldungen haben, werden wir euch Details bekannt geben.

  

Mittagstisch

Nach wie vor müssen wir auf den Mittagstisch verzichten. Sobald Lockerungen in Kraft treten, werden wir uns wieder jeweils am 2. und 4. Mittwoch im Volksheilbad zum gemeinsamen Mittagessen treffen. 

 

Kauf von Beileidskarten, sakralen Gegenständen und Schriften

Nach wie vor empfehlen wir den Kauf von Beileidskarten unserer Pfarreiregion. Der Erlös kommt der jeweiligen Pfarrei zugute. Ebenfalls können bei uns sakrale Gegenstände wie auch Kleinschriften gekauft werden.

 

Jugendlokal

Das Jugendlokal im Pfarreizentrum von Leukerbad ist unter Einhaltung der Vorsichtsmassnahmen und Regeln wieder offen.

Die Öffungszeiten sowie die entsprechenden Informationen und Reglen sind unten aufgeführt. (bitte anklicken und öffnen).

Allgemeine_Information_Jugendlokal.pdf

Regeln_für_Besuchende.pdf 


Bibel-Teilen und Taizé-Gebet

Auch im 2021 sind Interessierte von nah und fern herzlich zu den monatlich stattfindenden Feiern in der Antoniuskapelle oder in der Pfarrkirche von Inden eingeladen.


Sich auf das Wort Gottes einlassen und mit andern teilen, was einen berührt und beeindruckt; versuchen herauszufinden, was dieses Wort für uns heute konkret bedeutet; Gesang, Gebet, Stille, Entspannung, Gemeinschaft erleben - das versprechen die Feiern, welche an folgenden Donnerstagen von 18.00 bis 19.00 Uhr stattfinden: 21. Januar, 25. Februar, 18. März, 29. April, 20. Mai und 17. Juni.



Zu beiden Angeboten ist jeder und jede herzlich willkommen - unabhängig von Alter, Konfession, Vorkenntnissen usw. und unabhängig davon, ob man regelmässig oder nur ab und zu kommen möchte. Die Hin- und Rückfahrt mit dem Bus ist gewährleistet.


Kondolenzkarten

Mit dem Kauf von Kondolenzkarten, die beim Pfarramt oder Dorfbazar in Leukerbad oder in den Dorfläden von Albinen und Inden für CHF 5.00 bezogen werden können, werden unsere Pfarreien finanziell unterstützt. Besten Dank.